Im Spiel

by Dominik Merscheid

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1.
1. Vor meinem Fenster sitzt ein Vogel, ich höre ihn singen, Er begrüßt den ersten warmen Tag! Voller Lebensfreude möcht’ ich gleich zur Türe springen Und du hörst, wie ich zu dir sag’: REFRAIN: Komm, lass uns rausgeh’n und das Leben genießen! Wir wollen Pflanzen, Tiere, Wolken seh’n. Wir lassen uns den Duft der Wälder und Wiesen In die Nase weh’n! Der Frühling lockt uns hinaus! Wir wollen im Blütenmeer tanzen und ein Hochbeet bepflanzen, Wenn wir rausgeh’n und das Leben genießen, Hinter dem Haus. Komm, wir geh’n raus! 2. Durch mein Fenster strahlt die Sonne, der Himmel ist blau, Das wird ein Tag wie aus dem Bilderbuch. Auf der Wiese hinter’m Haus verdampft der allerletzte Tau Und erste Wespen kommen zu Besuch! REFRAIN: Komm, lass uns rausgeh’n und das Leben genießen! … Der Sommer lockt uns hinaus! Wir wollen durch Bachläufe waten und ’ne Fahrradtour starten, Wenn wir rausgeh’n und das Leben genießen, Hinter dem Haus. Komm, wir geh‘n raus! 3. An mein Fenster prasselt Regen, der Sommer ist vorbei. Nasses Laub liegt auf den Wegen und zermatschter Apfelbrei. Es wird abends früher dunkel und morgens später hell. Ich schnapp’ mir meine Jacke und dann schnell: REFRAIN: Komm, lass uns rausgeh’n und das Leben genießen! ... Der Herbst lockt uns hinaus! Wir wollen in Matschpfützen springen und Kastanien mitbringen, Wenn wir rausgeh’n und das Leben genießen, Hinter dem Haus. 4. Auf meinem Fenster wächst ’ne Blume, gefroren aus Eis, Das war die erste kalte Nacht dieses Jahrs. Die Wiese hinter’m Haus färbt sich langsam weiß, Also los, das wird ein riesiger Spaß! REFRAIN: Komm, lass uns rausgeh’n und das Leben genießen! ... Der Winter lockt uns hinaus! Wir wollen nach Tierspuren schauen und ein Schneemonster bauen, Wenn wir rausgeh’n und das Leben genießen, Hinter dem Haus. Komm, wir geh’n raus!
2.
Flohmarkt 03:37
1. Ein Fahrrad ohne Reifen, vier Stühle, ein Regal, Ein Schlafanzug mit Streifen, Verpackungsmaterial, Viele bunte Tassen, ein Kabeltelefon. Spiele und Spachtelmasse, Adventsdekoration. All das lag in Mellas Keller, Der Berg aus Kram wuchs schnell und schneller! Sie wusst’ auf alle Fälle nicht, was wo lag. Zu viel hat sich angesammelt Und bevor’s bei ihr vergammelt, Macht sie heute Flohmarkt! REFRAIN: Leute, kommt und schaut, was euch gefällt! Sie verkauft es euch für wenig Geld! Bis heut’ Abend will sie alles los sein, Besonders dieses rosa Schwein! 2. Flummis und Spielfiguren, ein roter Skateboard-Helm, (Auch gut zum Fahrradfahr’n!) Gummis für Frisuren, ein doofer Kinderfilm. (Schaut euch den bloß nicht an!) Bärchen an Schlüsselketten, drei Haken für die Tür, (Verziert mit rosa Pferden!) Märchen-Hörspielkassetten, ein altes Kuscheltier. (Muss mal gewaschen werden!) All das lag in Timmys Zimmer, Die Unordnung wurd’ immer schlimmer! Er hatte keinen Schimmer mehr, was wo lag. Zu viel hat sich angesammelt Und bevor’s bei ihm vergammelt, Macht er heute Flohmarkt! REFRAIN: Leute, kommt und schaut, was euch gefällt! Er verkauft es euch für wenig Geld! Bis heut’ Abend will er alles los sein, Besonders diese Dose Schleim! 3. Zwerge und ein Plüschbär, ein Morgenrock aus Fleece, Bergeweise Bücher, ein Prozellan-Service, Reiben und Henkelgläser, ein Blatt für Doppelkopf. (Ob das wohl jemand nimmt?) Scheiben- und Winkelfräser, ein Riesen-Einkoch-Topf. (Der Winter kommt bestimmt!) All das lag in Omas Haus, Es sah dort echt chaotisch aus! Sie bekam partout nicht raus, was wo lag. Zu viel hat sich angesammelt Und bevor’s bei ihr vergammelt, Macht sie heute Flohmarkt! REFRAIN: Leute, kommt und schaut, was euch gefällt! Sie verkauft es euch für wenig Geld! Bis heut’ Abend will sie alles los sein, Besonders diesen Klo-Stein! Leute, kommt und schaut, was euch gefällt! Sie verkauft es euch für wenig Geld! Bis heut’ Abend will sie alles los sein, Besonders dieses große – Nein! Äh, das verkauft sie euch lieber doch nicht.
3.
Ding-Dong 02:38
1. Aaron klingelt bei Olga: „Könntest du mir bitte deinen Fußball leih’n?“ Olga möchte gern helfen, Doch ihr Ball ist ziemlich platt, da müsste Luft hinein. Olga klingelt bei Freddie: „Könntest du mir bitte deine Ballpumpe leih’n?“ Freddie möchte gern helfen, Doch die Pumpe liegt im Nachbardorf beim Fußballverein. 2. Freddie klingelt bei Tarek: „Könntest du mir bitte kurz dein Fahrrad leih’n?“ Tarek möchte gern helfen, Doch sein Lenker ist verbogen, wie kann das denn jetzt sein!? Tarek klingelt bei Kathi: „Könntest du mir bitte kurz dein Werkzeug leih’n?“ Kathi möchte gern helfen, Doch ihr Schlüssel ist weg, sie kommt nicht in den Keller rein. 3. Kathi klingelt bei Oma: „Könntest du mir bitte kurz dein Brecheisen leih’n?“ Oma möchte gern helfen, Doch das Eisen liegt ganz oben – und sie ist zu klein. Oma klingelt bei Junis: „Könntest du mir bitte deine Leiter leih’n? Junis möchte gern helfen, Doch die Leiter ist schwer, zum Tragen brauchen sie drei. 4. Junis klingelt bei Aaron: „Springst du bitte kurz mal beim Leiter-Tragen ein?“ Aaron schüttelt den Kopf: „Ich warte grade auf ’nen Fußball, also leider Nein!“
4.
Laaangweilig 03:55
1. Ich hab heut einen freien Tag, Doch kann ihn nicht genießen! Denn all das, was ich sonst so mag, Find’ ich heut zum Verdrießen! Stundenlang frag’ ich mich schon: Was mache ich jetzt bloß? Und komme echt auf nix. Selbst die besten Einfälle erscheinen mir sinnlos! Es ist verflixt: REFRAIN: Mir ist so laaangweilig! Ich weiß nicht, was ich machen kann. Mir ist laaangweilig! Heut fang’ ich echt nix mit mir an! Ich schlurfe nur im Raum umher Und langweile mich wirklich sehr. Das Leben ist heut schwer. Mir ist so laaangweilig! Ich weiß nicht, was ich machen kann. Mir ist laaangweilig! Heut fang’ ich echt nix mit mir an! Ich schlurfe nur im Raum umher, Die Augenlider werden schwer. Wann ist der Tag zu Ende, bitte sehr? 2. Draußen ist es kalt und fahl, Der Himmel voller Regen! Doch letztlich ist das auch egal, Ich will mich eh nicht bewegen. Die Uhr da an der Wand scheint heute rückwärts zu gehen! Ich schaue trüb hinaus. Kann mich irgendwer auf dieser Erde verstehen? Ich raste aus! REFRAIN: Mir ist so laaangweilig … Ich schlurfe nur im Raum umher, Und langweile mich immer mehr! Das Leben ist heut schwer. Mir ist so laaangweilig! ... Ich schlurfe nur im Raum umher, Und fühl’ mich irgendwie verquer. Ich brauch’ mal paar Ideen, bitte sehr! Hast du schon dein Lieblingslied gegurgelt? – Ja! Hast du schon die Küche aufgeräumt? – Ja! Hast du schon ein Speckstein-Herz geschmirgelt? – Ja! Hast du schon von Weltfrieden geträumt? – Ja! Hast du schon im Zauberbuch gelesen? – Ja! Hast du deine Stein-Sammlung sortiert? – Ja! Bist du heut’ schon auf dem Klo gewesen? – Ja! Warum bist du denn dann so deprimiert? REFRAIN: Mir ist so laaangweilig! … Ich schlurfe nur im Raum umher, Verzeihung, dass ich mich beschwer’! Hast du noch einen Vorschlag, bitte sehr? Möchtest du dein Spiegelbild betrachten? – Nein! Willst du alte Beatles-Platten hör’n? – Nein! Du könntest auch auf deinen Atem achten! – Nein! Willst du Äpfel essen oder Möhr’n? – Nein! Magst du einen Tango einstudieren? – Nein! Willst du Fußball spielen? Oder Schach? – Nein! Du könntest auch Jonglieren probieren! – Nein! Warum bist du dann überhaupt noch wach? REFRAIN: Mir ist so laaangweilig! … Ich schlurfe nur im Raum umher Und sorge echt für mieses Flair! Oh Mist! Jetzt geht auch noch mein Akku leeeer!
5.
Manchmal ist das Leben ziemlich eintönig und fad. Nur selten treff’ ich Superhelden oder ’nen Pirat. Zum Glück gibt’s für den Alltag eine gute Strategie: Ich habe stets ein Buch dabei und etwas Phantasie ... 1. Siehst du dort in der Eiche diese Lücke im Stamm? Darin steckt ganz bestimmt ein Pergament! Wir entziffern die Geheimschrift und dann suchen wir zusamm’n Nach dem Schatz, dessen Versteck bisher kein Mensch kennt! REFRAIN: Und spielst du mit, dann macht’s bestimmt noch mehr Spaß! Die Welt ist voller Magie! Du kannst erleben, was immer du willst! Mit etwas Phantasie ... 2. Hast du da eben auch dieses Geräusch gehört? Das klang fast wie ein Untier, das uns jagt! Zum Glück hab ich im Ärmel noch mein durchsichtiges Schwert, Mal seh’n, ob sich das Biest jetzt noch heraus wagt! REFRAIN: Und spielst du mit, dann macht’s bestimmt noch mehr Spaß! ... Ja, spielst du mit, dann macht’s bestimmt noch mehr Spaß! ... Halt! – Ich brauch’ mal ’ne Pause! Stopp! – Ich habe genug. Komm! – Wir gehen nach Hause! Dort liegt mein Lieblingsbuch ... REFRAIN: Und liest du mit, dann macht’s bestimmt noch mehr Spaß! ... Ja, spielst du mit, dann macht’s bestimmt noch mehr Spaß! ...
6.
Ohne mich! 04:10
1. Ich trau mich, öffentlich zu singen, Und schieb’ mir keinen Stress, dass mich mein Kater frisst. Bin ohne Furcht vor dicken Spinnen Und hab’ auch keine Angst, dass du ein Spinner bist! Doch fragst du, ob wir klettern geh’n (Es sei auch nicht gefährlich), Kannst du mich ängstlich zittern seh’n Und ich sag dir ganz ehrlich: REFRAIN: Lieber fahr’ ich mit dem Fahrrad bis zum Nordpol Mit nichts als einer Badehose an! Lieber ess’ ich sieben Tage lang nur Rotkohl, Bis ich die Pampe nicht mehr sehen kann! Vielen Dank, dass du mich fragst, ob ich das machen mag, Denn es könnte ja tatsächlich sein. Es gibt andere, die klettern gerne jeden Tag, Doch meine Antwort, die heißt Nein! Lieber hüpfe ich ’ne Stunde ohne Pause Und gröle dazu schief und schauerlich! Lieber bleibe ich bei Sonnenschein zu Hause! Also, kurz gesagt: Ohne mich! 2. Ich liebe Bitterschokolade, Verputz’ gern Bärlauch-Pesto, Fenchel und Spinat. Ich mag auch Sellerie in Panade, Und richtig lecker find’ ich Brennnessel-Salat! Doch lädst du mich zum Nachtisch ein Und es gibt Rote Grütze, Dann fang’ ich beinah an zu spei’n Und sag dir ohne Witze: REFRAIN: Lieber fahr ich mit dem Fahrrad ... Vielen Dank, dass du mich fragst, ob ich das essen mag, Denn es könnte ja tatsächlich sein. Es gibt and’re, die genießen das gern jeden Tag, Doch meine Antwort, die heißt Nein! Lieber hüpfe ich ’ne Stunde ohne Pause … 3. Und schenkst du mir ein dickes Buch Mit Kopfrechen-Aufgaben, Dann sage ich: „Netter Versuch! Doch das will ich nicht haben!“ REFRAIN: Lieber fahr ich mit dem Fahrrad ... Vielen Dank, dass du mich fragst, ob ich das lesen mag! Denn es könnte ja tatsächlich sein. Es gibt andere, die rechnen gerne jeden Tag, Doch meine Antwort, die heißt Nein! Lieber hüpfe ich ’ne Stunde ohne Pause Und gröle dazu schief und schauerlich! Lieber bleibe ich bei Sonnenschein zu Hause! Also, kurz gesagt (Falls es jemand wagt Und noch einmal fragt): Ohne mich!
7.
1. Schön war’s bei euch, doch nun will ich nach Haus’! Und so schwinge ich mich auf den Sattel. Ich fahr’ durch die Gassen, zum Städtchen hinaus, Da geht mir die Puste aus. Ich hab keine Lust mehr, zu treten, Es wird langsam dunkel und kühl. Oh je, ich werd’ mich verspäten! Da regt sich ein Sehnsuchtsgefühl: REFRAIN: Ach, hätt’ ich doch nur ein fliegendes Fahrrad, Wär’n weiteste Wege ein Kinderspiel. Ach, hätt’ ich doch nur ein fliegendes Fahrrad, Dann fühlt’ ich mich frei und käm’ schneller ans Ziel! 2. Nach einer Pause fühl’ ich mich gestärkt, Trete schwungvoller in die Pedale! Doch dauert’s nicht lang, bis ich sorgenvoll merk’: Da vorn erhebt sich ein Berg. Wo kommt denn der auf einmal her? Auf der Hinfahrt ging’s doch nur hinab! Der Weg ist echt steil und mein Rucksack so schwer – Ich keuche und ächze schlapp: REFRAIN: Ach, hätt’ ich doch nur ein fliegendes Fahrrad, Dann wär’ auch der höchste Berg kein Problem! Ach, hätt’ ich doch nur ein fliegendes Fahrrad, Dann schwebte ich himmelwärts, schnell und bequem. Ach, hätt’ ich doch nur ein fliegendes Fahrrad, Wär’n weiteste Wege ein Kinderspiel. Ach, hätt’ ich doch nur ein fliegendes Fahrrad, Dann fühlt’ ich mich frei und käm’ schneller ans Ziel! 3. Endlich hab ich mich den Berg hoch bewegt, Nun sind’s nur noch wenige Meter! Doch kurz vor dem Ziel hätt’s mich beinahe zerlegt: Ein Baumstamm liegt im Weg. Ich will keinen Sprung drüber wagen Und komme auch nicht dran vorbei. So muss ich mein Fahrrad wohl tragen Und seufze ganz leise dabei: REFRAIN: Ach, hätt’ ich doch nur ein fliegendes Fahrrad, Ging mich selbst die größte Barriere nichts an! Ach, hätt’ ich doch nur ein fliegendes Fahrrad, Dann glitt ich hinüber – und stieß nicht mal dran. Ach, hätt’ ich doch nur ein fliegendes Fahrrad, Dann wär’ auch der höchste Berg kein Problem! Ach, hätt’ ich doch nur ein fliegendes Fahrrad, Dann schwebte ich himmelwärts, schnell und bequem. (Ach, hätt’ er doch nur ein fliegendes Fahrrad!) Wär‘n weiteste Wege ein Kinderspiel. (Ach, hätt’ er doch nur ein fliegendes Fahrrad!) Dann fühlt’ ich mich frei und käm’ schneller ans Ziel! Doch Schluss damit! War’s auch ’ne mühsame Fahrt, Hab’ ich mir immerhin das Zu-Fuß-Geh’n erspart!
8.
1. Im Sommer vor einigen Jahr’n Sind wir jeden Morgen im Wald verschwunden, Denn dort, wo die Moosfelsen war’n, Konnten wir uns verwandeln für endlose Stunden In Trolle und Echsen, in mächtige Hexen und Feen! Wir bauten Paläste aus Steinen, da war’n wir für keinen zu seh’n! Am Mittag fiel’s schwer, dort weg zu geh’n. 2. Im Sommer vor einigen Jahr’n Waren wir auf der Suche nach Abenteuern. Wir fürchteten keine Gefahr’n, Zogen los in die Welten der Waldungeheuer! Und ich war ein Ritter, der sich im Gewitter verlief, Auf meinem Weg zu ’nem Drachen mit feurigem Rachen (der schlief), Bis uns das Abendessen rief. 3. Im Sommer vor einigen Jahr’n Haben wir uns getraut, nachts im Wald zu schlafen, Obwohl wir fast gar nichts mehr sah’n Auf dem Weg zu der Lichtung, auf der wir uns trafen. In eigenen Hütten – versteckt war’n die mitten im Grün –, Auf weichen Blättern und Ästen – mit Wolldeckenresten verseh’n – Sah’n wir den Mond am Himmel steh’n, Sah’n wir den Mond am Himmel steh’n.
9.
1. Ich wache auf, verwirrt und müde, Und da fällt mir plötzlich alles wieder ein: Er ist fort und kommt nicht wieder. Ab jetzt wird nichts mehr so wie früher einmal sein. Ich stehe auf und will vergessen, Die Gedanken an ihn tun mir viel zu weh. An diesem Platz hat er immer gesessen. Ich halt’s kaum aus, wenn ich das Foto von ihm seh’. REFRAIN: Oh ja, ich werde ihn vermissen Und uns’re ganz besondere Zeit! Ich fühl mich innerlich zerrissen Zwischen Trauer und Dankbarkeit. Er war mein liebster Wegbegleiter! Nun werden wir uns nie mehr seh’n. Und die Erde dreht sich weiter, Als wäre nichts gescheh’n. 2. Es war so schön, mit ihm zu spielen, Kreativ zu sein und außer Rand und Band! Tausend Dinge gab’s, die mir an ihm gefielen, Ich konnt’ ihm alles sagen, weil er mich verstand. REFRAIN: Oh ja, ich werde ihn vermissen ... Und die Erde dreht sich weiter, Als wäre nichts gescheh’n. 3. Irgendwann wird’s kaum noch schmerzen, Irgendwann hab ich genug um ihn geweint. Dann bleibt sein Lächeln in meinem Herzen, Wie ein Licht, das für mich hell und fröhlich scheint.
10.
1. Einst hörte sie, wie ihr Vater erzählte: „Das Schiff wird flott gemacht.“ Hej ho – jetzt oder nie! Hat sie sich da heimlich gedacht. Hej ho – jetzt oder nie! Sie schlich fort, zum Strand, in der Nacht. 2. Vor ihr lag das Schiff und bärtige Männer Verluden eilig Gepäck. Hej ho – jetzt oder nie! Sie ging lautlos unter Deck. Hej ho – jetzt oder nie! Hinter Fässern fand sie ein Versteck. 3. Das Schiff stach in See, da hörte sie Schritte, Nun musste sie sich wohl erklär’n: Hej ho – jetzt oder nie! „Ich wär’ Seeräuberin allzu gern!“ Hej ho – jetzt oder nie! „Nehmt mich mit, ich werd’ mich bewähr’n!“ 4. Man musterte sie, als die Glocke ertönte, Ein Sturm zog grollend heran! Hej ho – jetzt oder nie! Sie sprang auf und packte mit an. Hej ho – jetzt oder nie! Wodurch sie an Respekt gewann. 5. Ein Blitz traf das Schiff, ein Balken den Käpt’n, Der stürzte von Bord, außer Sicht! Hej ho – jetzt oder nie! Sie sprang hinter ihm her in die Gischt! Hej ho – jetzt oder nie! Aus der Tiefe zog sie ihn ans Licht. 6. Der Sturm war vorbei, das Schiff war gerettet, Ihr Vater – der Käpt’n – bewahrt. Hej ho – jetzt oder nie! Sie fuhr mit ihm auf Kaperfahrt! Hej ho – jetzt oder nie! Sie war nun eine echte Piratin!
11.
Abendlied 03:26
1. Weißt du was? Bald kommt die Nacht über Berg und Tal. Siehst du das? Dort geht der letzte Sonnenstrahl. REFRAIN: Überall in Stadt und Land Geh’n die Menschen jetzt zur Ruh’. Schlaf nimmt sie an seine Hand Und stupst sanft ihre Augen zu. 2. Weißt du was? Ich werde langsam so richtig müd’. Hörst du das? Die Amsel singt ihr Abendlied. REFRAIN: Überall in Stadt und Land ... 3. Weißt du was? Hab eine Höhle für dich gebaut. Spürst du das? Die Decke kuschelt an der Haut. REFRAIN: Überall in Stadt und Land Geh’n die Menschen jetzt zur Ruh’. Komm, ich streichle deine Hand Und auf einmal schnarchst auch du.

credits

released February 19, 2021

Alle Lieder wurden von Dominik Merscheid zu Hause in Windeck komponiert, getextet, arrangiert, gespielt, gesungen, aufgenommen und gemischt.

Mastering: Eroc's Mastering Ranch
Coverfoto: Salossi
Coverdesign: Ferdinand Lutz

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Dominik Merscheid Windeck, Germany

In seinen Liedern für Kinder und Familien erzählt Dominik Merscheid alltägliche und phantastische Geschich­ten – aus der Perspektive eines Erwachsenen, der sein kreatives inneres Kind nicht vergessen hat.

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